Aktuelles und Informatives


Online-Erzählcafé-Reihe
GEBURT & GEBÄREN WÄHREND CORONA

Auch in der Geburtshilfe gelten zum Schutz vor Ansteckung Kontaktbeschränkungen. Kurse zur Geburtsvorbereitung fallen aus. Ein Austausch unter Müttern findet kaum statt. Dadurch bleiben viele Fragen offen und Eltern sind verunsichert.

UNSER ANGEBOT:
Online-Erzählcafés helfen die Herausforderungen einer Geburt während der Corona-Pandemie besser zu bewältigen. Wir bieten deshalb Schwangeren und Eltern zur Stärkung Erzählcafés zu verschiedenen Themen kostenfrei an:

KRAFTQUELLEN FINDEN > Resilienz fördern in Corona-Zeiten DAS HILFT DIR JETZT > Vorbereitung auf Geburt und Wochenbett BIS DER PARTNER KOMMT… > Mentale Strategien für eine Geburt mit und ohne Partner INFOS GEGEN DIE ANGST > Umdenken für eine entspannte Geburt trotz Pandemie
GUT GEGEN DEN CORONA-BLUES > Bindung und Stillen fördern in Krisenzeiten HEILSAMER AUSTAUSCH NACH FEHLGEBURT > Gespräche und Tipps zur Bewältigung

SPECIAL: Kraft tanken für Hebammen
WIE KOMME ICH DURCH DEN ALLTAG?
> Erzählcafé mit praktischen Übungen zur Selbstfürsorge

Anmeldung & aktuelle Termine: erzaehlcafe.net und auf Facebook


Kulturwandel in der klinischen Geburtshilfe

 


Die neue Leitlinie „Die vaginale Geburt am Termin“ ist ein Meilenstein für die klinische Geburtshilfe. Sie stellt evidenzbasierte, interprofessionelle Zusammenarbeit und besonders die Bedeutung der Hebamme bei der Betreuung der physiologischen Geburt in den Vordergrund.

Bahnbrechend ist, das Elternvertreter*innen (Mother Hood) den Prozess begleitet haben und eine frauenzentrierte Geburtshilfe festgeschrieben wurde, die u.a. beinhaltet:

  • dass Bedürfnisse von Frauen und Neugeborenen berücksichtigt werden
  • eine ergebnisoffene Aufklärung zu den möglichen Geburtsorten 
  • die 1:1 Betreuung der Geburt durch eine Hebamme 
  • die Abkehr von etablierten Routinen ohne medizinische Evidenz
  • dass Mutter und Kind so rasch wie möglich die Bondingphase nach der Geburt ungestört erleben können.

> Zur Kurzfassung der Leitlinie


"MutterBabys Weg..."

durch Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit"


„MutterBabys Weg“ will das Vertrauen werdender Mütter in sich selbst stärken. Damit sie tun können, was sich für sie wirklich gut und richtig anfühlt, werden ihnen in Kurzform Informationen gegeben. Mütter verschiedenen Alters haben ihre Erfahrungen zusammengetragen, Schlüsse daraus gezogen und das Wichtigste aufgeschrieben: Was ist Vorsorge? Wofür ist eine Hebamme wichtig? Wann ist ärztlicher Rat sinnvoll? Wozu ist Ultraschall gut? Was ist Pränataldiagnostik? Wo kannst du dein Baby zur Welt bringen?

Die Broschüre vermittelt Wissen, das im Mutterpass nicht zu finden ist. Sie macht die Unterschiede zwischen sinnvoller Vorsorge und  Leistungen des Gesundheitsmarkts deutlich und erklärt werdenden Müttern und Vätern, wie sich Geburtshilfe und Geburtsmedizin unterscheiden.

 

Die Broschüre kostet 1 Euro – Staffelpreise ab 20 Stck. – und kann hier angeschaut und bestellt werden.

(Unterstützt wurde diese Arbeit von 21 Mitgliedern des Netzwerks der Elterninitiativen für Geburtskultur!)


Die Mutter als Container


Stellungnahme zum Artikel “Außerklinische Geburtshilfe - derzeitiger Rechtszustand und Reformvorschläge"

In der Septemberausgabe 2018 der Zeitschrift “Der Gynäkologe” stellt der Rechtsanwalt Dr. Roland Uphoff in seinem Artikel “Außerklinische Geburtshilfe - derzeitiger Rechtszustand und Reformvorschläge” das Selbstbestimmungsrecht von (werdenden) Müttern in Frage.
Die Elterninitiative Mother Hood e.V. hat dagegen Stellung bezogen.


> hier zur Stellungnahme

(Die Stellungnahme wurde von vielen Mitgliedern des Netzwerkes für Geburtskultur unterstützt.)


Offener Brief an die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)

Elterninitiativen befürworten eine selbstbestimmte Geburt am Ort ihrer Wahl und weisen die Kritik an der außerklinischen Geburtshilfe durch die Präsidentin der DGGG entschieden zurück.

Den Offenen Brief hat der Verein greenbirth e.V. im Februar 2018 initiiert.

> hier lesen

(Unterstützt wurde dieser offene Brief von vielen Mitgliedern des Netzwerks der Elterninitiativen für Geburtskultur!)